Sogetsu-Schule Tokio

Es gibt keine Berge in Mushino
in die der Mond hineingehen kann;
dort steigt der Mond aus den Gräsern
und sinkt wieder in die Gräser hinein.

Nach diesem Vers wurde die Sogetsu-Schule – GRAS-MOND-SCHULE benannt.


Zertifikat Marianne Sikora 

Zertifikat Fine Kopp             


Hintergrund-Information

Sofu Teshigahara, 1900-1979, gründete 1927 in Tokio die Sogetsu-Schule. Seine Entwicklungen galten damals als revolutionär, wurden aber von allen anderen Schulen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte aufgegriffen. Durch seine Ikebana-Lektionen über das Radio-Programm wurde die Sogetsu-Schule schnell bekannt.

Nach seinem Tode 1979 folgte ihm seine Tochter Kasumi Teshigahara, 1932-1980, die der sehr kraftvollen, männlichen Note der Sogetsu-Schule bis zu ihrem viel zu frühen Tod mit einer zarten, verspielten und eher lyrischen Richtung eine neue Dimension gab.

Hiroshi Teshigahara, 1927-2001, ihr älterer Bruder, war bereits einer der renommiertesten Filmregisseure, Keramiker und Kalligrafen Japans, als er 1980 die Leitung der Schule übernahm. Mit seinen überdimensionalen Bambuskreationen hat er im modernen japanischen Ikebana völlig neue Wege beschritten. Besondere Aufmerksamkeit erregten seine Bühnen-Bilder aus Bambus zu spektakulären Musik- und Tanzaufführungen (z. B. Turandot) in und außerhalb Japans.

[ Weiterlesen ]

[ Sogetsu-Schule Tokio ]